Viele Menschen sehen in Schulfächern wie Sport und Mathematik einen Gegensatz von Körper und Geist. Zum Erfolg in beiden Fächern braucht man durchaus ähnliche Fähigkeiten wie Ausdauer, Leistungswille und last not least gute Konzentration.

Eine Studie mit 16 Monaten Laufzeit

Die Sportwissenschaftlerin Nadja Walter wollte das näher ergründen und führte dazu eine Studie an fünf Grundschulen in Halle durch. Einige der Klassen erhielten dabei drei Sportstunden pro Woche, während die anderen Schülerinnen und Schüler nur zweimal in der Woche Sport machten. Die Ergebnisse nach 16 Monaten war rechteindeutig: Die Kinder, die mehr Sport getrieben hatten, konnten sich bis zu 40 Prozent besser konzentrieren.

Auch mehrere internationale Studien zeigen, dass Sport förderlich fürdie Konzentration ist und den Schülern hilft, besser zu lernen, weil Sport die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns an regt.

Der Körper schüttet beim mehr Glückshormone (Endorphine) aus, verbessert die Stimmung und baut dabei auch Stress ab. Nach einer Sportstunde ist der Körper also entspannter und der Kopf hat mehr Treibstoff für die Konzentration.

Die Sportart spielt dabei keine Rolle

Die gute Nachricht der Studien ist aber, dass es nicht auf die Art von Sport ankommt, sondern auf Bewegung im Allgemeinen. Egal, welche Sportart einem Spaß macht – nachdem man dich bewegt hat, kann man besser denken.

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