Unser Gehirn funktioniert wie eine Hochleistungsmaschine: In jeder Sekunde nimmt es eine Riesenmenge an Informationen auf und bewertet und verarbeitet sie. Allerdings fühlt es sich manchmal an, als sei Sand im Getriebe. Die Konzentration wird schwächer, das Gehirn arbeitet scheinbar langsamer, und die Gedanken beginnen abzuschweifen. Aber was verringert die Denkleistung?

Für diesen unspezifischen Konzentrationsverlust gibt es eine ganze Reihe von möglichen Ursachen, zu denen zum Beispiel diese gehören:

  • Körperliche Stressfaktoren wie Entzündungen, Verletzungen der Blutgefäße oder auch Eiweißablagerungen im Gehirn.
  • Krankheiten wie beispielsweise Depressionen.
  • Schlafstörungen.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten und Drogen

Häufig liegt es aber am Gehirn selbst, das bei der Arbeit immer wieder zu anderen Themen und Bereichen abschweift – das sogenannte Multitasking, mit dem unsere Denkmaschine quasi-gleichzeitig mehrere verschiedene Probleme bearbeitet.

Wer zum Beispiel am Computer arbeitet, während im Hintergrund der Fernseher läuft, und gleichzeitig Nachrichten am Smartphone beantwortet, überlastet das System im Gehirn, das die Informationen bewertet und verarbeitet.

Besonders Menschen, die viel online arbeiten und recherchieren, sind sehr empfänglich für Konzentrationseinbrüche. Ein internationales Forscherteam hat durch die Auswertung mehrerer Studien gezeigt, dass es deutlich schwerer ist, sich auf eine Sache zu konzentrieren, wenn man sich dabei im Internet aufhält.

Multitasking vermeiden

Und wenn es auch noch so verlockend erscheint, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, ist es letztlich ein Mythos, dass Multitasking effektiv ist. Wer sich also konzentrieren will, sollte dazu am besten das Smartphone in einem anderen Raum lassen, den Fernseher ausschalten und sich nur mit einer, einzigen Aufgabe beschäftigen – dafür aber voll konzentriert!

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