Unter Konzentration versteht man die willentliche Fokussierung seiner Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe, auf die Lösung eines Problems oder auf das Erreichen eines kurzfristigen Zieles. Es macht nötig, dass es gelingt, sich auf ein bestimmtes Thema so stark zu fokussieren, dass für die Aufgabe, das Problem oder das Ziel irrelevante Dinge dabei ausgeblendet werden.

Dummerweise können viele innere und äußere Störquellen Ihre Konzentration stören – und genau diese Störfaktoren sollten beseitigt werden. Wie Sie das genau erreichen und welche Techniken Sie  dabei anwenden können, soll hier erklärt werden.

Die Konzentration hat nur wenig mit Ihrer Intelligenz zu tun, denn diese kann im Gegensatz zur Konzentration bei Erwachsenen nicht wirklich langfristig gesteigert oder verbessert werden. Also ist der weit verbreitete Glaube, dass sich intelligentere Menschen besser konzentrieren können, definitiv falsch.

Konzentration kommt nicht von allein, sondern das bedarf einer geistigen Anstrengung. Die besten Voraussetzungen für eine hohe Konzentrationsfähigkeit schaffen Sie durch eine gute Tagesform oder erholsamen Schlaf. Gerade nach einer entspannten Nacht fühlt man sich wieder fit und aktiv.

Natürlich hängt Ihre Konzentrationsfähigkeit stark von der aktuellen Situation ab. Wenn in Ihrer Umgebung beispielsweise eine hohe Lautstärke oder große Unruhe herrschen, können Sie sich vermutlich schlechter konzentrieren als wenn Sie sich in einem ruhigeren und reizärmeren Umfeld aufhielten.

Jedem von uns ist es schon passiert, dass er sich einfach nicht auf die Arbeit einlassen konnte, beispielsweise wenn die Gedanken um den Streit mit dem Partner oder das kaputte Auto kreisten. Genau dieser „Kopflärm” hält Sie davon ab, sich auf die eigentliche Aufgabe. Das Problem oder das Ziel vollständig einzulassen.

Weil starke Konzentration Energie und Anstrengung braucht, erreicht man sie nur zeitlich begrenzt. Erwachsene sind beispielsweise in der Regel in der Lage, sich bis zu 90 Minuten an einem Stück zu konzentrieren. Allerdings wird diese Ausdauer individuell von der Aufgabe und zum anderen vom aktuellen Befinden, von den eigenen Fähigkeiten und von den Umgebungsreizen beeinflusst.

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