Es sind meist eher die minimalen, aber häufig auftretenden Reize wie ein vibrierendes Smartphone, das Gebell eines Hundes, das von draußen zu hören ist, oder selbst das Ticken einer Uhr, welche die Konzentration erheblich stören können.

Wir werden dabei zwar nur kurzfristig abgelenkt, aber der Effekt durch solche kleinen Unterbrechungen ist schon erheblich, denn diese kleinen Unterbrechungen führen dazu, dass sich die Fehlerquote verdoppelt!

Die Folgen minimaler Ablenkungen

Wer denkt, diese solche minimalen Reize die Konzentration nicht stören, irrt gewaltig, denn wir nehmen solche Mini-Unterbrechungen durchaus wahr und werden davon kurz abgelenkt. Allerdings sind die Folgen noch deutlich weitreichender:

Forscher ermittelten, dass sich die Fehlerquote bei den Aufgaben, an denen gerade gearbeitet wird, bei Unterbrechungen, die im Schnitt 4,4 Sekunden andauerten, verdreifachte. Bei 2,8 Sekunden langen Unterbrechungen verdoppelte sich die Fehlerrate.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man zum Erbringen einer möglichst fehlerfreien und guten Leistung eine hohe Konzentration über einen möglichst langen Zeitraum braucht. Das klappt leider nur recht selten, obwohl die Konzentration ein essenzieller Faktor für die Qualität der Arbeit und damit für den beruflichen oder schulischen Erfolg ist.

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