Nicht nur die Aufmerksamkeitsspanne sondern auch das Konzentrationsvermögen sind von vielen Faktoren abhängig. Manche Menschen tun sich schwerer damit, Ablenkungen auszuschalten.

Kleine aber häufige Reize wie ein vibrierendes Smartphone oder das Läuten einer Kirchenglocke können die Konzentration erheblich stören. Auch wenn jemand dadurch nur kurzfristig abgelenkt wird, ist der Effekt durch solche kleinen Unterbrechungen deutlich zu merken, denn sie führen dazu, dass sich die Fehlerquote verdoppelt!

Wer erwartet, dass diese minimalen Reize die Konzentration nicht stören, irrt gewaltig, denn wir nehmen solche Mini-Unterbrechungen durchaus wahr und werden davon jedes Mal kurz abgelenkt. Und die Folgen sind noch viel weitreichender: Laut Forschern erhöhte sich die Fehlerquote bei den Aufgaben, an denen gerade gearbeitet wird. Kurze Unterbrechungen, die im Schnitt 4,4 Sekunden dauerten, verdreifachten die Fehlerrate, und 2,8 Sekunden lange Unterbrechungen verdoppelten die Rate der Fehler sogar.

Anders gesagt: Um möglichst fehlerfreie und gute Leistungen zu bringen, braucht man eine hohe Konzentration über einen möglichst langen Zeitraum, was leider nur selten funktioniert, obwohl Konzentration essenziell für die Qualität der Arbeit und damit letztlich auch für den beruflichen Erfolg ist.

Dabei kann auch das Alter die Konzentration deutlich beeinflussen, aber wahrscheinlich anders als man zunächst denkt, denn die Aufmerksamkeitsspanne und damit die Konzentrationsfähigkeit steigt nämlich mit dem Alter. 40-Jährige Menschen können sich laut den Forschern am besten konzentrieren, nach dem 40. Lebensjahr sinkt die Konzentration dann wieder ab.

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