Wenn Sie  zu der Erkenntnis gekommen sind, dass sie etwas gegen Ihre Unkonzentriertheit tun möchten, ist das richtige Vorgehen der Schlüssel zum Erfolg. Denn grundsätzlich gibt es unterschiedliche Formen von Störungen der Konzentration.

Besonders wichtig ist es dabei, zwischen nur kurzzeitigen auftretenden Störungen der Konzentration (Konzentrationsstörung) und einer permanenten Störung der Konzentration (Konzentrationsschwäche) zu unterscheiden, denn beide fordern ein unterschiedliches Vorgehen.

Die kurzzeitige Konzentrationsstörung

Wird die geistige Zentrierung auf eine Aufgabe nur kurzzeitig unterbrochen, kann diese Konzentrationsstörung sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Zu den häufigsten Gründen für Konzentrationsstörungen zählen:

  • Depressionen
  • Psychische Überlastung (Stress, Burnout, zwischenmenschliche Probleme)
  • Schlafmangel / Schlafstörungen
  • Fehl- und Mangelernährung
  • Mangel an Bewegung
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Demenz

Um etwas gegen solche Konzentrationsstörungen unternehmen zu können, sollte man als Erstes die Wurzel des Übels suchen. Es macht ja schließlich wenig Sinn, Das Problem mit einem regelmäßigen Power-Napping in der Mittagspause anzugehen, wenn die eigentliche Ursache nicht Schlafmangel, sondern zum Beispiel falsche Ernährung oder Bewegungsmangel ist.

Die permanente Konzentrationsschwäche

Wenn Sie sich generell und dauerhaft nur schwer auf etwas konzentrieren können, könnte eine tatsächliche Funktionsschwäche im Gehirn die Ursache sein. Dazu gehört zum Beispiel die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Es gibt zwar im Internet Selbsttests, mit denen man das angeblich herausfinden kann, aber hier ist eine gesunde Portion Skepsis angebracht. Besser ist es in einem solchen Fall, den Arzt aufzusuchen und das Problem mit ihm zusammen zu klären.

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