Wenn man sich gerade auf eine Aufgabe konzentriert, kann ein Benachrichtigungston oder das Vibrieren des Smartphones einen schnell aus dem Gedanken- und Arbeitsfluss reißen.

Manche Ratgeber sagen dazu ganz lapidar, dass das Smartphone am Arbeitsplatz nichts verloren hat. Als Begründung wird meist angeführt: „Wie willst Du in einen guten Flow kommen, wenn Du alle 10 Minuten eine Benachrichtigung erhältst oder aufs Handy schaust?“

Abschaltung aller Benachrichtigungen nicht mehr sinnvoll

Vor einigen Jahren war das vielleicht noch eine angemessene Empfehlung, aber mit der heutigen Verbreitung der kleinen Störenfriede, insbesondere aber mit den vermehrten Home-Offices durch die Corona-Pandemie, ist das generelle Ausschalten des Smartphones nicht mehr sehr sinnvoll.

Auch das Ausschalten der Benachrichtigungen aller Apps könnte kontraproduktiv sein, denn schließlich könnten sich Kollegen oder Geschäftspartner nicht nur per Telefon und SMS, sondern auch über Messenger wie beispielsweise Skype oder WhatsApp melden oder per Email Kontakt aufnehmen.

Kontaktversuche selektiv behandeln

Zielführender als die teilweise oder totale Abschaltung des Smartphones ist es daher inzwischen, sich selbst zu disziplinieren und in jedem Einzelfall zu entscheiden, ob man bei der aktuellen Vertiefung in eine Aufgabe eine Kommunikationsanfrage akzeptieren will oder eben nicht.

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