Die nachstehend näher beschriebenen Vitalstoffe sind nicht nur für einen kurzen Leistungsschub, sondern für eine langfristige Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit geeignet:

Ausreichend Trinken:

Für eine gute „interne Kommunikation“ zwischen den Zellen und den Synapsen ist ausreichend Flüssigkeit ganz besonders wichtig. Ein Mensch braucht am Tag zwei bis drei Liter Wasser, damit der Sauerstoff gut transportiert werden kann und die Versorgung des Gehirns sichergestellt ist.

Gute Fette:

Darüber hinaus braucht unser Gehirn auch Fette, wobei es wichtig ist, die guten von den schlechten Fetten zu unterscheiden. Denn gesättigte Fettsäuren und ganz besonders gehärtete Fette, die man in Kartoffelchips, Margarine etc. findet und gelten in größeren Mengen als Risikofaktoren. Ungesättigte Fettsäuren hingegen sind lebensnotwendig und können von unserem Körper nicht selbst produziert werden.

So sorgen zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren für dieFluidität der Zellmembranen und erleichtern den Austausch Informationen. Das hilft uns beim Erinnern und Lernen.

Diese Omega-3-Fettsäuren werden vom Körper aus den Fetten unserer Nahrung gelöst und finden sich zum Beispiel in Nüssen, Trockenfrüchten und in Seefisch, auch Lein- und Rapsöl hier empfehlenswert. Außerdem ist Fett auch notwendig, um Vitamine zu lösen und zu verarbeiten.

Aminosäuren:

Die Aminosäuren sind als Bausteine der Eiweiße zum Beispiel in Hülsenfrüchten enthalten. So sind Linsen ein hervorragender Eiweißlieferant und haben auch noch Ballaststoffe, die uns satt machen. Auch Fleisch ist in Maßen zu empfehlen, sollte aber  nicht als Sattmacher benutzt werden. Besonders verarbeitete Fleischprodukte wie z.B. Würstchen enthalten häufig mehr Fett, als man denkt.

Wenig Zucker:

Von allen Organen benötigt das Gehirn am meisten Energie, und zwar als Zucker bzw. Glukose. Aber Vorsicht: Zu viel Zucker kann durchaus kontraproduktiv sein. Kurzkettige Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehlprodukte, werden von unserem Körper sehr schnell verarbeitet und lassen den Insulinspiegel kurzfristig ansteigen, ohne dabei aber den Körper nachhaltig mit Energie zu versorgen.

Dabei lähmt ein Überangebot an Zucker das Gehirn regelrecht. Am empfehlenswertesten sind also langkettige Kohlenhydrate, wie beispielsweise Vollkornprodukte, weil diese vom Körper langsamer aufgespalten und in Zucker umgewandelt werden. Dadurch versorgen sie das Gehirn kontinuierlich mit Energie und helfen dabei, die Konzentration zu verbessern. Aus diesem Grund sind auch Süßigkeiten kein guter Energielieferant.

Vitamine:

Vitamine wie C, A und Beta-Carotin, schützen das Gehirn und natürlich auch den Rest des Körpers vor zellschädigenden freien Radikalen. Dabei sind Gurken-, Paprika- oder Karottenstäbchen mit einem leichten Dip gut als vitaminreicher Snack zwischendurch geeignet.

Auch Tomaten sind voll mit Vitaminen und passen auch gut in die Lunchbox. Aber Vorsicht: Obst ist zwar ein guter Vitaminlieferant, enthält aber auch reichlich Zucker. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Kind mehr Gemüse als Obst zu sich nimmt.

Fruchtsäfte sollten Sie eher reduzieren und durch nicht gesüßten Tee ersetzen oder sie mit viel Mineralwasser verdünnen. Für einen hohen Vitamingehalt sollten Sie häufiger zu Rohkost greifen und nicht alles kochen. Ein knackiger Salat ist ja auch mindestens genauso lecker wie Buttergemüse…

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