Ertappen Sie sich gelegentlich auch beim wahllosen Surfen im Internet, obwohl Sie aktuell eigentlich durchaus wichtigere Aufgaben zu erledigen hätten? Das Sie mit diesem Verhalten nicht alleine sind, sondern recht viele Menschen solche und ähnliche Mechanismen entwickeln, zeigt eine Studie der Uni Bonn:

Ein Informatiker der Universität Bonn wollte es genauer wissen und entwickelte sie App “Menthal”, mit der die Smartphone-Nutzung der Menschen gemessen werden kann. Der Forscher wertete die Daten von ca. 60.000 Nutzern der App aus.

Das Resultat zeigte, dass die Probanden ihr Smartphone im Schnitt etwa 53 Mal pro Tag entsperrten und so ihre eigentliche Tätigkeit etwa alle 18 Minuten, also dreimal in der Stunde, unterbrachen. Und das passierte aus reiner Langeweile wie beispielsweise zum Surfen.

Da hilft eigentlich nur eine bessere Selbstkontrolle. Um ausreichende Konzentration dafür zu erreichen, gehört es zu den wichtigsten Voraussetzungen, möglichst alle ablenkenden Faktoren zu beseitigen.

Dazu gehören während der Bearbeitung einer Aufgabe beispielsweise ein aufgeräumter Schreibtisch, ein ausgeschaltetem Smartphone, die Nutzung von ToDo-Listen. Und sollte trotzdem noch eine Störung zu Ihnen durchdringen: Notieren sie kurz Ihren letzten Gedankengang, bevor Sie sich um die Störung kümmern, damit der Wiedereinstieg in die eigentliche Aufgabe leichter fällt.

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