Keine Konzentration mehr, ausgepowert?

Burnout vermeiden, Konzentration steigern!

Die meisten Menschen erleben eines der größten Problem dieser stressigen Zeiten inzwischen immer häufiger:  Die inneren „Batterien“ sind leer, man ist ausgepowert und fühlt sich überfordert, kann sich nicht mehr konzentrieren. Man zweifelt an sich selbst, versucht, die Probleme mit neuer Energie anzugehen und kommt sich doch vor wie Sysiphos, der den schweren Stein immer wieder mit letzter Kraft auf den Berg schleppt und dann jedes Mal wieder erleben muss, wie er wieder hinunter rollt.

Man zweifelt an seinen Fähigkeiten, was man früher mit Elan angehen konnte, ist heute einfach nicht mehr möglich. Es fehlt an der nötigen Konzentration.

Diese Konzentrationsschwäche resultiert meist aus einer emotionalen Erschöpfung und führt am Ende der Skala zu Befunden wie „Burnout“ – jeder Fünfte in Deutschland soll inzwischen schon betroffen sein.

Dieser Weg beginnt am Arbeitsplatz oft mit echter idealistischer Begeisterung, aber Frustrationen führen dann schnell zu Desillusionierung, man wird apathisch und danach häufig auch depressiv.

Wir suchen hier nach Wegen, den Effekt zu bekämpfen und die Akkus wieder aufzuladen, damit man mit gesteigerter Konzentration wieder an seine alte Leistungsfähigkeit anknüpfen kann.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Leistungsabfall durch Multitasking

Aus mehreren Studien ist inzwischen bekannt, dass das Multitasking, also die quasi-gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben zu einem deutlichen Leistungsabfall und zur Erhöhung des Stresses führt – was der Konzentration recht abträglich ist.

Das liegt daran, dass man während der Bearbeitung einer Aufgabe in Gedanken noch mit einer anderen Aufgabe beschäftigt ist und sich dadurch nicht wirklich voll auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren kann.

Darunter leidet letztlich die Qualität der Erledigung aller dieser Aufgaben deutlich. Man muss dazu wissen, dass das Gehirn nach dem Wechseln zu einer anderen Aufgabe ca. zwölf Minuten braucht, um sich in diese neue Aufgabe einzuarbeiten.

Deshalb sollte man immer zuerst eine Aufgabe zu Ende bringen, bevor man zu der nächsten wechselt. Was auch zeigt, dass wir Menschen mit dem Multitasking bei weitem nicht so gut klar kommen wie unsere Computer, die normalerweise Dutzende von Tasks quasi-gleichzeitig bearbeiten können, ohne dass die Resultate anders wären als bei der Erledigung von einzelnen Aufgaben.

Eins nach dem Anderen ist also immer noch die Methode der Wahl, wenn man mehrere Aufgaben mit voller Konzentration zu erledigen hat.

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , ,

Dienstag, Mai 2nd, 2017 Allgemein Keine Kommentare

Mehr Fehler durch Unterbrechungen

Wenn man es schafft, seine Konzentration zu steigern, kann man häufig mehr leisten und macht dabei auch noch weniger Fehler. Dabei wird unser Gehirn allerdings schnell mal kontraproduktiv – es hungert nach Abwechslung und neuen Reizen.

Ständig möchten wir Menschen Neues sehen, hören, erfahren oder lernen. Das macht uns das Internet heutzutage besonders leicht: Dort gibt es einen nie abreißen wollenden Strom von Informationen in Form von Emails, Tweets, Fotos, Status-Updates und last not least Katzenvideos – und all das ist schlecht für die Konzentration…

Immer mehr Wissenschaftler warnen inzwischen, all dies könne uns und unserem Gehirn weniger gut tun, als wir glauben.

Kleine Störungen des Alltags, die oft nur wenige Sekunden dauern, wie das Pingen des Posteingangs, das Klingeln einer eingehenden SMS oder das Summen des Vibrationsalarms werfen uns schnell aus der Konzentration, denn wir nehmen diese kurzen Sounds durchaus wahr und werden davon kurz abgelenkt, was weitreichende Folgen haben kann: In der Tat haben diese kurzen Unterbrechungen überraschend große Auswirkungen auf die Erledigung unserer Aufgaben: Unsere Fehlerquote verdoppelt sich nach einer amerikanischen Studie.

Die insgesamt teilnehmenden 300 Probanden sollten diverse Aufgaben am Computer lösen, allerdings mit provozierten Unterbrechungen. Sie wurden immer wieder durch kurze Störungen von bis zu drei Sekunden Dauer abgelenkt. Im Ergebnis verringerte das ihre Konzentration, und sie machten doppelt so viele Fehler wie die Probanden in der Kontrollgruppe.

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dienstag, April 25th, 2017 Allgemein Keine Kommentare

Quellen von Konzentrationsblockaden

Es gibt leider ziemlich viele innere und äußere Quellen von Störungen, die uns davon abhalten können, unsere Aufmerksamkeit auf zu erledigende Sache zu konzentrieren. Wer die wichtigsten Störquellen kennt, hat eine Chance, sie auszuschalten und sich wieder auf seine Aufgabe konzentrieren zu können.

  • Ablenkungen: Das ständig klingelnde Telefon, Unterbrechungen durch Kollegen oder Besucher, Lärm aus dem Radio oder von der Straße holen auch den fokussiertesten Menschen aus seiner Konzentration.
  • Ungeübtheit: Konzentrationsfähigkeit muss man lernen. Wer das nicht macht oder diese Fähigkeit nicht trainiert, verliert sie auch wieder.
  • Zerstreutheit: Wer sich angewöhnt hat, seine Gedanken einfach immer schweifen zu lassen oder die Dinge nicht bis zu Ende zu bedenken, kann sich nicht mehr so gut auf eine Aufgabe konzentrieren.
  • Frustrationstoleranz: Wenn Sie zu den Menschen gehören, die es nicht abkönnen, wenn nicht alles nach ihren Vorstellungen läuft, wird eine Aufgabe beim Auftreten von Schwierigkeiten eher abbrechen.
  •  Verfassung: Auch persönliche Probleme können die Aufmerksamkeit stark einschränken. Krankheit, Übernächtigung, Medikamente und Drogen oder psychische Dauerbelastungen gehören zu den bekanntesten Faktoren.

Wenn Sie also merken, dass Sie sich nicht mehr richtig konzentrieren können, gehen Sie die Liste noch einmal durch und versuchen herauszufinden, was einer Verbesserung Ihrer Konzentration aktuell im Wege steht.

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dienstag, März 21st, 2017 Allgemein Keine Kommentare

Ursachen von Konzentrationsstörungen

Female_shadow_anatomy.svgUnter Konzentrationsstörungen versteht man die reduzierte Fähigkeit eines Menschen, sich über längere Zeit hinweg mit einer bestimmten Aufgabe zu beschäftigen. Davon Betroffene lassen sich recht leicht durch äußere Reize ablenken und ihre Gedanken schweifen schnell vom Thema ab.

Normalerweise ist so eine Konzentrationsschwäche vorübergehend und damit harmlos, besonders, wenn man die Ursache kennt. Das könnte zum Beispiel Schlaf- und Bewegungsmangel oder Stress sein. Konzentrationsstörungen können aber auch Anzeichen für ernste Erkrankungen sein, zu denen beispielsweise Alzheimer, Nierenschwäche und eine Schilddrüsenunterfunktion zählen.

Neben den schon erwähnten Faktoren Schlaf- und Bewegungsmangel und Stress sind auch körperliche oder psychische Überlastung, falsche Ernährung, Entzugssymptome (Alkohol oder Drogen) oder Durchblutungsstörungen des Gehirns als Ursachen in Frage.

Auch allgemein niedriger Blutdruck, ADS, eine Chemotherapie und Demenzerkrankungen können solche Konzentrationsstörungen verursachen.

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dienstag, November 29th, 2016 Allgemein Keine Kommentare

Gurgeln mit Cola steigert die Konzentration

colaflascheEin sehr spezieller Tipp zur Verbesserung der Konzentration ist Cola. Das merkwürdige daran ist, daß nicht etwa empfohlen wird, die Cola zu trinken, sondern damit zu gurgeln.

Ein Test mit 51 Probanden, bei dem die Hälfte eine zuckerhaltige Limonade, die andere Hälfte ein Light-Getränk ohne Zucker bekam, bestätigte das deutlich.

Dabei hebt der Zucker kurzfristig den Insulinspiegel, was dann die Serotoninbildung im Gehirn anregt. Und das steigert wiederum die Konzentrationsfähigkeit.

Leider bringt der Zuckereffekt auf der Zunge maximal kurzfristige Leistungsschübe, räumen die Forscher ein. Langfristig führt der vermehrte Verzehr von Cola und Zuckerlimonaden wohl eher zu Gewichtszunahme und Diabetes.

Deswegen sollte man mit der Cola auch nur gurgeln und sie nicht herunterschlucken!

TAGS: , , , , , , , , , , ,

Mittwoch, Oktober 26th, 2016 Allgemein 1 Kommentar

Autoanalyse zur Konzentration

KV-AnalysezettelWer seine Konzentration verbessern möchte, sollte zunächst einmal feststellen, wie es um seine Konzentrationsfähigkeit eigentlich bestellt ist. Dazu sollte man nachhalten, wann man im Laufe des Tages die Konzentration verliert.

Ein gutes Hilfsmittel dafür ist ein Zettel mit einem Tagesplan, beispielsweise von 8:30 Uhr in Halbstundenschritten bis 20:00 Uhr. Immer, wenn Sie mit den Gedanken von Ihrer aktuellen Aufgabe abschweifen, machen Sie einfach ein Häkchen zu der betreffenden Uhrzeit.

Relativ schnell werden Sie dabei feststellen, daß alleine das „loggen“ der Konzentration schon dazu führt, daß Konzentrationsverluste seltener werden.

Das Gesamtresultat kann helfen, gezielt gegen Konzentrationsverlust vorzugehen. So könnte man beispielsweise mit einem anderen Frühstück oder früherem Zubettgehen gegen Störungen der Konzentration am Vormittag vorgehen und beispielsweise mit einer Runde Powernapping gegen Konzentrationsverlust am Nachmittag!

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montag, September 12th, 2016 Allgemein Keine Kommentare

Wechselwirkung zwischen Zucker und Insulin

Wuerfelzucker.Poyraz72.CC4.Viele greifen zur Steigerung von Leistungsfähigkeit und Konzentration zu Glukose, meist in Form von Süssigkeiten, beispielsweise Schokolade. Aber das funktioniert nur sehr kurz, denn Schokolade und Co machen mittelfristig nur müde und unkonzentriert – und haben die bekannten negativen Folgen zum Beispiel für Gewicht und Zähne, die der Zucker nun einmal aufweist.

Der Grund dafür ist die Wechselwirkung zwischen Zucker und Insulin. Der Zucker kommt in konzentrierter Form in den Körper, wodurch die Bauchspeicheldrüse angeregt wird, eine entsprechend hohe Menge von Insulin auszuschütten.

Und genauso schnell, wie der Blutzuckerspiegel angestiegen ist, fällt er dann auch wieder ab, weil das Insulin den Zucker mit derselben Geschwindigkeit abbaut, wie er zugeführt wird. Das Resultat ist ein sehr schneller Rückgang der kurzzeitig erreichten Energie und endet recht umgehend wieder in Müdigkeit und mangelnder Konzentration.

Jetzt drängt das Gehirn den Menschen dazu, erneut  Nahrung aufzunehmen. Man greift automatisch zum nächsten Schokoriegel und der Teufelskreis beginnt wieder von vorne.

Um den Blutzuckerspiegel stabil und damit auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist es wichtig, den reinen Zucker in jeder Form zu meiden. Essen Sie stattdessen nur Obst oder andere natürlichen Leckereien wie Honig oder Rübenkraut. Der darin enthaltene Fruchtzucker wird nämlich nur sehr langsam an den Blutkreislauf abgegeben und vermeidet dadurch solche Blutzuckerspitzen mit den fast zwangsweise erfolgenden Freßattacken…

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Mittwoch, August 31st, 2016 Allgemein 1 Kommentar

Zwischen Konzentration und Multitasking

MedikamenteWikiCCBYSA3.0_WuerfelMultitasking, also das gleichzeitige erledigen mehrerer Aufgaben, ist in diesen Zeiten immer mehr gefragt. Die Menschen sind always on – und die Smartphones klingeln und vibrieren schon bald im Minutentakt.

Das ist im Grunde ein Killer für jede Konzentration, und in einem solchen Setting sind Konzentrationsschwächen ja eigentlich schon vorprogrammiert, denn Konzentration ist schließlich die Fokussierung auf eine Aufgabe – und nicht auf ein halbes Dutzend…

Immer mehr Menschen glauben, sich durch verschreibungspflichtige Medikamente wie das Amphetamin Ritalin oder gar durch Drogen vom Schwarzmarkt wie Crystal Meth oder andere Aufputschmittel die für die Erledigung ihrer Aufgaben nötige Konzentration auf chemischem Weg zu erreichen – aber das ist mit Sicherheit ein Irrweg.

Eine kurzfristige Stimulanz im Einzelfall ist so zwar möglich, aber die langfristige Einnahme solcher Substanzen ist kontraproduktiv und dazu auch noch enorm gesundheitsschädlich. Eine dauerhafte Steigerung der Konzentration ist so nicht zu erreichen.

Bild: Medikamente / Wikipedia CC BY-SA 3.0 / Würfel

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Montag, August 29th, 2016 Allgemein 1 Kommentar

Voraussetzungen für konzentriertes Arbeiten

EmailTelefonZeitJeder kennt das: Man versucht, sich auf eine Aufgabe konzentrieren – da klingelt das Telefon, ein Besucher klopft an die Tür oder von draußen dringt plötzlich Baustellenlärm hinein.

Die wohl häufigste Blockadeursache beim Versuch, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren, sind Störungen durch andere Menschen,

Aber es gibt auch eine Menge selbstgemachte Ursachen, die einem den Weg zum konzentrierten Arbeiten schon regelrecht verbauen können. Das beginnt für „Seltentäter“ schon bei der mangelnden Erfahrung und Übung. Sich konzentrieren will gelernt sein, und wer es nie gelernt hat und seine Konzentrationsfähigkeit auch nie trainiert hat, wird möglicherweise bei den ersten Versuchen scheitern.

Auch mangelndes Interesse oder die fehlende Motivation zur Erledigung einer Aufgabe können sich wie eine selbsterfüllende Prophezeihung auf Ihre Konzentrationsfähigkeit auswirken. Deshalb sollten Sie versuchen, Ihr Interesse zu steigern – ansonsten besteht die Gefahr, daß Sie immer wieder abschweifen.

Last not least gibt es noch eine große Gefahr beim konzentrierten Arbeiten. Wenn es nicht läuft wie gewünscht oder sich unerwartete Probleme beim konzentrierten Arbeiten zeigen, reicht bei manchem die Frustrationstoleranz einfach nicht aus, um in der Konzentration zu bleiben.

Wer diese einfachen Hinweise beachtet, hat bessere Chancen, seine Aufgaben mit hoher Konzentration schnell erledigen zu können – ich drücke die Daumen!

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Dienstag, August 23rd, 2016 Allgemein Keine Kommentare

Definition und Wesen der Konzentration

KonzentrationHand-Auge_KoordinationAls Definition für die Konzentration gilt allgemein die willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine einzelne, bestimmte Tätigkeit, das Erreichen eines kurzfristig erreichbaren Ziels oder das Lösen einer gestellten Aufgabe.

Fokussierung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass für eine gewisse Zeit nur auf die momentane Tätigkeit oder Empfindung geachtet wird – je nach Aufgabe auch auf noch Kommendes.

Beispielsweise schauen die Augen beim Zeichnen einer Linie, die einen Punkt berühren soll, schon auf diesen Punkt, während die Linie noch gezogen wird.

Eine solche Konzentration erfordert geistige Anstrengung und lässt auch immer mit der Zeit nach. Daraus läßt sich folgende Definition ableiten:

Konzentration ist das relativ lange andauernde Aufrechterhalten eines hohen Aufmerksamkeitsniveaus.

Als die Konzentration beeinflussende Größen gelten dabei im Wesentlichen folgende Faktoren, die auch noch untereinander in Wechselwirkung stehen:

  • Der emotionale Zustand: Befindet man sich in einem positiven emotionalen Zustand, ist man konzentrierter. Dagegen sinkt die Konzentration während einer negativen Stimmung.
  • Der physische Zustand.
  • Die motorische Aktivierung und das motorische Training[2]
  • Die Ernährung kann die Konzentration beeinflussen
  • Die Umgebungsbedingungen (z. B. mediale Einflüsse) wirken sich ebenfalls auf die Konzentration aus.
Bild: Hans-Werner34, CC BY-SA 3.0

TAGS: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Donnerstag, August 18th, 2016 Allgemein Keine Kommentare